Ernährungsberatung


 

Ist Ihr Hund oder Ihre Katze Ihr bester Freund, Teil Ihrer Familie? Wollen Sie, dass Ihr Freund ein langes, unbeschwertes Leben hat? Mein Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, und das beginnt bei einer ausgewogenen Ernährung.

Nehmen Sie täglich Fertigmenüs aus der Dose oder aus dem Frischhaltesackerl zu sich? Schmeckt Ihnen eine Tomate im Winter genau so wie frisch geerntet im Sommer?

Für einen guten Heilungsverlauf und ein gesundes Leben empfehle ich art- und naturgerechte Ernährung also Frischfütterung oder B.A.R.F. (Biologisch Artgerechte Roh Fütterung) nach dem Vorbild der Urahnen unserer Haustiere. (Einen einführenden Ernährungsplan finden Sie dazu ganz unten.)
Da sich der Verdauungsapparat unserer Lieblinge durch die Domestizierung nicht so stark verändert hat wie wir vielleicht glauben, ist es wichtig, ihre Herkunft zu berücksichtigen.

Hund und Katze sind weder Alles- noch Getreidefresser, es ist kein Zufall, dass die Kuh wiederkäut und der Pferdedarm zehnmal länger ist als das Pferd selbst.  Wieso haben Hund und Katze Reißzähne und keine Mahlzähne? Warum tanken Sie Ihr Auto mit Diesel und nicht mit Suppe? Sollten Sie vielleicht nicht auch langsam Ihre Ernährung auf Trockenfutter umstellen, weil da „alles drin“ ist was man zum Leben braucht und Sie vielleicht durch Selbstgekochtes auf Dauer eine Mangelernährung bekommen?

So verträgt die Katze im Grunde nur Fleisch – tierisches Eiweiß.
Zucker, Reis, Flocken etc. können für sie auf Dauer extrem gesundheitsbelastend sein und z.B. ihre Nieren schädigen.
Der Hund dagegen braucht auch Gemüse, allerdings „vorverdaut“ wie es in den Mägen der Beutetiere zu finden ist. Rohes Gemüse in ganzen Stücken gegeben macht daher wenig Sinn und kann wieder belastend sein.

In meiner Praxis sehe ich täglich wie durch die ständige Fütterung von Fertigfutter Krankheiten entstanden sind, die oft allein durch die Umstellung auf frische Nahrung (B.A.R.F.) wieder wie von selbst verschwinden!
Da kann kein spezialisiertes Trockenfutter mithalten, das meist langfristig nur zu mehr Problemen führt, etwa vom Durchfall über Allergien zum Cushing und im schlimmsten Fall bis zum Tod.
Wieso wollen wir uns überhaupt anmaßen, dass wir schlauer als die Natur sind und es besser wissen?
„Alles drin“, was ist alles? Täglich hat die Wissenschaft neue Erkenntnisse, alles wissen wir noch lange nicht.

Hunde und Katzen sind Fleischfresser

Der Darm von Fleischfressern ist sehr kurz und spezialisiert, es macht deshalb auch wenig Sinn, einem Nierenkranken Tier plötzlich auf Getreide basiertes Fertigfutter im Sackerl zu füttern, da diese die Nieren noch mehr belastet, weil eben der Darm nicht lang genug ist, die Kohlenhydrate entsprechend zu verwerten.

Hundeln, Haarausfall, stumpfes Fell, Maulgeruch sowie übel riechende Ohren sind keine Eigentümlichkeiten unserer Haustiere, sondern meist Begleiterscheinungen einer falschen Fütterung bzw. Mangelernährung und somit Warnsignale des Körpers. Diese Symptome sowie auch psychische Neurosen (Ängstlichkeit, Aggressivität) können mit artgerechter Ernährung bzw. BARF positiv beeinflusst werden – hyperaktive Tiere werden damit wieder ruhiger und ausgeglichener.

In der TCM ist die Grundlage für Gesundheit ein gesunder Darm, d.h. eine gut funktionierende Verdauung. Ist diese schwach, kommt es je nach Konstitution zu bestimmten Krankheitssymptomen. Ziel ist es daher, die Verdauung immer mit zu stärken, denn wenn die Verdauung nicht auch unterstützt wird, hilft die beste Medizin nichts und der Körper schwächelt weiter.

Es ist egal, ob das vordergründige Symptom eine saisonale Pollenallergie oder eine Hüftdysplasie (HD) ist, die Gesundheit liegt im Darm!

In meiner Ernährungsberatung lasse ich darum auch immer die Lehren der Chinesischen Medizin bzw. der Fünf Elemente mit einfließen, da sie noch präziser auf die unterschiedlichen Konstitutionstypen und Krankheiten eingehen und somit eine individuell abgestimmte Behandlung und Ernährung ermöglichen.

Eine individuelle Abstimmung art- und naturgerechter Ernährung ist hilfreich bei PatientInnen mit: Hautkrankheiten, Allergien, Durchfall, CNI – Chronische Nieren Insuffizienz, wiederkehrenden Ohrenentzündungen, Blasenentzündungen (FLUTD), Krebs, Welpen und Senioren, Gelenkskrankheiten wie HD (Hüftdysplasie), Arthrosen, Gastritis, Leberproblemen, chronisches Erbrechen,  und vieles mehr.

Grundsätzlich ist es für den Organismus am wichtigsten Vitamine und andere Vitalstoffe (Spurenelemente etc.) im natürlichen komplexen Zusammenspiel (Orthomolekular) zu sich zu nehmen. Nur so kann eine optimale Aufnahme garantiert werden. Im Labor künstlich erzeugte Vitamine, wie sie im Fertigfutter meist vorkommen, sind für den Körper Fremdkörper mit denen ein Säugetier nicht mehr anfangen kann als mit Plastik.

Auch die Enzymaktivität, die im frischen Fleisch enthalten ist und der Verdauung hilft, ist in verarbeiteten Produkten kaum bis gar nicht mehr enthalten. Oft versuchen v.a. Hunde dies auszugleichen, in dem sie vermehrt Kot, Steine oder andere für uns eklige Dinge fressen. In Wahrheit hat Ihr Tier einen Mangel.

Der Mangel an Enzyme, die Helfer der Verdauung, eines Tieres das mit Fertigfutter aufgewachsenen ist, tut sich darum oft schwer, frische Nahrung zu verdauen. Unser Liebling  reagieret mit Durchfall, da er nicht mehr fähig ist, Fleisch in seiner natürlichsten Form zu verdauen. Man muss wieder langsam die Darmflora aufbauen und umstellen, da sie von mit Kohlehydraten gespeisten schlechten Bakterien und Pilzen überwuchert ist.

Was ist mit gutem Fertigfutter, mit hohem Fleischanteil, kann man das unbedenklich geben?

Die Kollegin und Autorin Vera Biber antwortet treffend auf diese Frage:

„Was ist ein sehr gutes Fertigfutter? Ist das so was wie eine sehr gute Ersatzmutter?“ Durch den Prozess des Hocherhitzens, Pressens und Verarbeitens ist das Fleisch denaturiert, enzymtot und steril, alles Lebendige ist draußen… „das Komplexe Zusammenspiel naturbelassener Stoffe ist nicht im Labor zu ersetzen.“ ( Zitat von Vera Biber, Futterprobleme beim Hund).

Dennoch: in der heutigen Zeit muss oft alles sehr schnell gehen, wenn man nicht mal für sich selbst kocht und der Kühlschrank kaum Platz für ein Frühstücksei hat, wie kann man seinen Liebling trotzdem einigermaßen artgerecht Füttern?

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen eine Lösung auch zu diesem Problem finden, es soll leicht für alle sein und v.a. Spaß machen!

Auch das beste Trockenfutter mit 100%igem Fleischanteil ist deshalb ungeeignet, da der kurze Darm unserer Carnivoren damit längerfristig dermaßen überlastet ist, dass es zu Krankheiten kommt. Das ist, als würden Sie täglich nur Cornflakes essen, mit 150%iger täglicher Vitaminversorgung inkl Vitamintabletten. Da können Sie trinken so viel Sie wollen, trotzdem kommt es früher oder später zu einer Austrocknung und Mangelversorgung des Körpers. Nicht viel anders ist es mit Trockenfutter.

Da ist Fleisch in Dosen oder Fleisch in Rollen schon eher ein Kompromiss. Es gibt auch tiefgekühlte fertige BARF-Packete zu bestellen, wobei eine ausschließliche Ernährung von Erhitztem oder zuvor Tiefgefrorenem trotzdem zu Vitalstoffmängeln führen kann.

 


 

 

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.naturheilpraxis-tiere.at/barf/