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gesunde Zähne


  

Für uns alle sind strahlend weiße Zähne ein Sinnbild für Gesundheit. Doch was steckt wirklich dahinter? Kann ich Zähne durch tägliches Putzen gesünder machen? Ist es wichtig, Hunden und Katzen Mundspülungen über das Trinkwasser zu verabreichen? Was bedeutet es, wenn mein Vierbeiner Maulgeruch hat? Ist eine jährliche Zahnsanierung mit Ultraschall sinnbringend?

Meine Zähne sind mir heilig, das war nicht immer so. Als Kind hab ich sie sehr vernachlässigt, viel Schokolade gegessen und selten geputzt. Ich darf mich trotzdem mit meinen über dreißig Lebensjahren glücklich schätzen, noch nie eine Wurzelbehandlung oder Füllung erlebt zu haben! Anderen fallen bereits erste Zähne aus, der nächste hat mit 40 bereits ein künstliches Gebiss. Bei unseren vierbeinigen Freunden ist es nicht anders. Wie kommt es zu solchen Unterschieden?

In der ganzheitlichen Medizin sind die Zähne, wie auch die Augen und die Haut, ein Spiegel dessen, was sich weiter drinnen im Körper abspielt. Dazu kommt, dass durch Dosen- und Trockennahrung unserer Tiere die Zähne weder genügend beansprucht noch, wie sonst von Knochen und Fleischstückchen, automatisch geputzt werden.
Wenn die Zähne nicht mehr in Anspruch genommen werden, um an rohem Fleisch zu reißen (deshalb ja auch Reißzähne genannt!) und Knochen zu zerkauen, kann das zu einer Rückbildung des Gebisses führen, da die Zähne durch ständigen Druck und Zug gefestigt werden!

Die Mär, dass Brekkis die Zähne reinigen sollen, wird von den Futtermittelvertretern betrieben. Das spezielle Dentalfutter, die tatsächlich durch Enzyme und Größe die Zähne reinigen sollen, sind toxisch und daher krankmachend!.
Im Gegenteil, das feine Mehl des Fertigfutters vermischt sich mit Speichel und Bakterien und klebt sich wunderbar auf die Zähne, damit Ihr Tierarzt jedes Jahr den Dreck wieder beseitigen kann. In Narkose, versteht sich.

So sind viele Schulterbeschwerden auf Probleme der hinteren Backenzähne zurückzuführen, viele Magenprobleme haben ihre Ursache in den dem Magenmeridian zugeordnete Zähne, bei vielen Blasenentzündungen sind die Schneidezähne beteiligt, um nur einige Beispiele zu nennen.
Wenn man also einen Zahn behandelt oder zieht, dann sollte man immer auch die Meridianbahnen berücksichtigen, und zusätzlich die Organe bzw. auch die Psyche mitbehandeln. Natürlich kommen erbliche Komponenten hinzu. Diese kann man mit Homöopathischen Arzneien so weit wie möglich reduzieren.

Jeder Zahn ist einem Meridian zugeordnet und steht mit bestimmten Organen in Verbindung. Somit kann eine Störung an einem Zahn auch die Ursache für ein körperliches oder psychisches Problem sein und umgekehrt!

Abgesehen davon kann das im Übermaß betriebene Impfen die Konstitution zusätzlich schwächen, was sich oft über hochgradige Zahnfleischentzündungen äußert.

Bei Zahnverfall wird innerlich und äußerlich behandelt! Es ist auch wichtig, rein mechanisch die Zähne zu säubern. Wenn sie bereits stark mit Zahnstein belegt sind, kann eine einmalige Zahnsanierung hilfreich sein. Danach ist es wichtig, rohe Knochen zu geben, damit sich die Zähne natürlich reinigen können. Manche Tiere verweigern jedoch die Knochen, dann ist es sinnvoll, die Zähne mit Holzkohle, getrocknetem Salbei oder einfach mit Wasser und einer weichen Bürste regelmäßig zu putzen. Bitte keine künstlichen Zahnpasten verwenden. Es darf kein Fluor beinhalten!

Seit vielen Jahren gilt Fluor als DAS Mittel gegen Kariesprobleme. Doch Fluor ist ein gefährliches Gift, stärker noch als Blei! Auf Dauer eingenommen, kann es zb. die Schilddrüse schädigen. Außerdem ist medizinisch die Wirksamkeit von Fluor als Kariesprophylaxe noch immer nicht einwandfrei nachgewiesen.

Deshalb ist es ein grundlegendes Ziel, immer die Nieren zu stärken, da sie der Ursprung vieler Krankheiten sind. Schwache Nieren machen auch einen kranken Magen, dadurch kann es zu Maulgeruche, extremem Hunger, fressen von viel Gras, Steinen, Papier, Katzenstreu etc. kommen. Die Nieren bzw. die Gesamtkonstitution des Körpers können Mensch und Tier mit Chinesischen Kräutern, Wärme, Noni Saft und Homöopathie stärken.

Typische Beschwerden bei Nierenschwäche:

– Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Willensschwäche – Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit – Rückenschmerzen, Kältegefühl – Kältegefühl im unteren Rücken, Po und Oberschenkel – frühzeitig ergrautes Haar oder Haarausfall

– Tinnitus – Nachlassen der sexuellen Energie – Impotenz, Unfruchtbarkeit – häufiges Wasserlassen, besonders in der Nacht – wackelige bzw. schlechte Zähne – Erkrankungen der Knochen, Arthrose oder angeborene Deformität – Angstzustände – Nachlassen des Gehörs und der Sehkraft

Außerdem sind laut Studien Granatapfelextrakte besonders bei Zahnbelag und Zahnfleischentzündungen sogar wirksamer als Chorhexidin. Es ist stark antioxidativ und wird sowohl innerlich als auch lokal angewandt.

Ein gesunder Darm ist genauso wichtig wie die Stärkung der Knochen. Den Darm kann man zusätzlich mit Acidophilus Bakterien unterstützen, für die (Kiefer)Knochen ist Cissus, ein ayurvedisches Kraut, und kolloidales Silizium, das knochenstärkend wirkt, hilfreich.

Wenn Sie Zahnbehandlungen vornehmen müssen, empfehle ich schon einen Tag im Voraus Arnica C30 zu geben und am gleichen Tage der Behandlung zu wiederholen. Am nächsten Tag dann Hypericum C30 gegen die Schmerzen falls vorhanden.

Mundspülungen (chemischer Natur) find ich bei Hund und Katze nicht besonders sinnvoll, da sie getrunken werden müssen und daher in den ganzen Organismus gehen und diesen schwächen können. Ich sehe es eher als neuen Verkaufsgag statt einer hilfreichen Gesundheitsprophylaxe.

Literatur: Traditionelle Chinesische Medizin bei Hunden und Katzen, Cheryl Schwartz; Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze von Juliette de Baricali Levy; Dr. Pitcairn’s Natural Health for dogs and cats, Richard H. Pitcairn; Lebe Magazin, Verein Netzwerk Gesundheit


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