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Leberprobleme bei Hund und Katze

Die Leber ist neben Herz und Nieren das zentrale Organ in unserem Körper. Nach der chinesischen Medizin steuert die Leber unsere gesamte Verdauung. Geht es der Verdauung schlecht, ist immer auch die Leber mitbetroffen. Und umgekehrt: wurde die Leber z.B. durch Giftstoffe aus Impfungen, Futter oder Umwelt gereizt, hat dies Auswirkungen auf unsere Verdauung. Erbrechen und Durchfall sind die Folge. Wird das dann mit Antibiotika und anderen Spritzen unterdrückt, d.h. nicht ausheilend behandelt, sind oft Augen- und Ohrenentzündungen, Analdrüsenprobleme und Juckreiz die Folge. Die Haut inklusive Augen, Ohren und Analdrüsen sind direkt mit der Leber und dem Darm verbunden. Ohne einen gesunden Darm können sich diese Körperöffnungen nicht regenerieren, da sie uns in Wirklichkeit nur zeigen, wie es innen aussieht.

Um die Leber zu entgiften genügen manchmal bereits diverse bekannte Leberkräuter wie Mariendistel, Artischocke und Wermut. Immer öfter muss man allerdings auch mit Aminosäuren zur Entgiftung nachhelfen, da viele Tiere schon einen starken Mangel daran aufweisen. Ohne richtige Entgiftung keine Heilung!

Auch Stress (u.a. auch Aufregung, übermäßige Freude) kann sich auf die Leber schlagen, sie erhitzen und so v.a. bei Hunden zu chron. Augenentzündungen und Hautjucken führen. Ohrrandekzeme liegen oft direkt am Lebermeridian, dessen Hitze sich über diese wunden Stellen ein Ventil sucht.

Die Leber tut sich oft mit weniger Eiweiß leichter, allerdings wird auch hier hochwertiges Protein benötigt, das allerdings leicht verdaulich ist. Oft genügt es, eine Diät aus 50% Gemüse und 50% Fleisch für eine kurze Zeit einzuhalten und schon haben sich die Leberwerte gesenkt. Spezielles Futter aus der Dose ist niemals besser als frisches. Gekochtes Fleisch ist immer schwerer verdaulich als rohes und führt zusätzlich zu einer Übersäuerung des Organismus. Obst würde ich bei Leberproblemen vermeiden, ebenso Lebensmittel, die individuell beim Tier Blähungen und Windabgänge verursachen. Siehe Ernährung

Zu viel Abwechslung ist auch selten hilfreich. Fleischfresser brauchen im Großen und Ganzen wenig Veränderung auf ihrem Speiseplan. Hier gilt: je simpler, desto besser. Am besten die Fleischsorten nur alle 4-7 Tage wechseln, da sonst der Darm mit seinen Enzymen und Abbauzeiten durcheinander kommen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine getreidefreie, chemiefreie Ernährung bei allen Krankheiten der Fleischfresser vorzuziehen ist, da wir einem Grasfresser wie einem Pferd auch kein Fleisch vorsetzen würden. Eine falsche Ernährung führt längerfristig zu Krankheiten. Und keine Krankheit fällt vom Himmel.

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